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+1 (831) 222-8398Speaker 1: Beste Voraussetzungen für einen perfekten Skitag. Minus 4 Grad und Sonnenschein. Und über Nacht hat es ordentlich geschneit. Meine Skier habe ich dennoch zu Hause gelassen. Denn die Pisten werden hier am Jenner in den Berchtesgadener Alpen nicht mehr präpariert. Ich stehe hier mitten auf der ehemaligen Piste. Ein Skigebiet ohne Skifahrer ist für mich als wirklich landenschaftliche Skifahrerin schier unvorstellbar. Ich frage mich echt, wie man hier mit dieser neuen Situation umgeht. Vielleicht hat Thomas Mühltaler erste Antworten für mich. Er ist Chef der Jennerbahn und mitverantwortlich für das Aus des Skibetriebs. Dabei wurde die Anlage erst vor wenigen Jahren neu gebaut. Für viel Geld. Mehr als 10 Mio. Euro kamen allein vom Freistaat Bayern. Thomas Mühltaler hat sich dafür einiges anhören müssen.
Speaker 2: Was waren die Grundlagen für die Entscheidung, den Skibetrieb hier komplett einzustellen?
Speaker 3: Ganz klar wirtschaftliche. Wir hatten zu wenig Nachfrage. Wir wissen, das Wetter wird etwas wärmer. Man kann das mit maschineller Beschneiung ausgleichen, die klimatische Erwärmung. Aber für das braucht man genügend zahlende Kundschaft.
Speaker 1: Das ist also der Jenner. Ein historischer Ort. Auf dieser Piste hat das erste Skibeltcup-Rennen überhaupt stattgefunden. Hier geht wirklich eine Ära zu Ende. Für Thomas Mühltaler eine große Herausforderung in 1800 m Höhe. Er zeigt mir, wie er das machen will. Dass die Menschen auch weiterhin auf den Jenner kommen.
Speaker 3: Hier sieht man schön die Rodelbahn runter. Man sieht da unten auch ein paar Tourengeher. Der Berg ist für alle Bewegungsformen frei. Ob Fußgänger, Schneeschuhwanderer, Rodler, Tourengeher. Jeder soll seinen Spaß im Schnee haben.
Speaker 1: Spaß, das ist doch schon einmal ein ganz gutes Konzept. Diese Rodelbahn ist die neue Attraktion am Jenner. Das hat was von Formel 1 im Schnee.
Speaker 4: Finde ich auch lustiger als Skifahren. Man fährt nicht lang den Lüft hoch und braucht nicht so viele Sachen. Finde ich lustig und schnell und man hat viele Kurven.
Speaker 1: Okay, los geht's. So eine Rodelbahn ist billiger zu präparieren als eine ganze Skipiste. Die Betreiber sparen in dieser Saison 650.000 Euro. Und mir macht es wirklich Spaß. Wobei, ganz ehrlich, das Skifahren ersetzt es für mich nicht. Magst du auch ins Fernsehen?
Speaker 5: Und damit bin ich nicht allein. Ich bin an dem Berg, seit ich 3 Jahre alt bin, beim Skifahren. Kleiner wie meine Tochter. Ich wohne direkt da unten. Für mich ist das Ganze schon ein bisschen schade. Weil man die Skiflächen nicht mehr hat.
Speaker 1: Also auf dem Schlitten Richtung Tal. Ganz unten am Fuß des Jenner liegt der Ort Schönau am Königssee. Dass das Skigebiet schließt, war für viele ein Schock. Ich will wissen, was das für die Hotels und die Gastronomie bedeutet. Vor unserer Kamera will sich dazu niemand äußern. In persönlichen Gesprächen aber haben sich viele geöffnet. Was mir die Menschen hier erzählt haben, war doch sehr ernüchternd. Zwar lief das Weihnachtsgeschäft richtig gut, das lag aber v.a. an dem super Wetter. Und für die nächsten Wochen und Monate, da verzeichnen viele deutlich weniger Buchungen als noch im vergangenen Jahr. Also hier macht man sich Sorgen. Ihnen fehlen die Skitouristen. Dass die Region größtenteils vom Sommertourismus lebt, hilft jetzt in den Wintermonaten keinem weiter. Auch nicht im Nachbarort Bechtesgaden. Und hier erzählen sie mir das sogar vor der Kamera.
Speaker 6: Vom Sommertourismus allein können wir, glaube ich, nicht leben. Man lebt dafür, dass man 9 Monate, 10 Monate, 12 Monate was arbeitet. Aber nur 7 Monate arbeiten, wer kann sich das leisten?
Speaker 4: Das geht ja gar nicht. Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie es sich aussuchen? Wir wünschen uns alle den Skibetrieb zurück, auch die Kurgäste. Der geht ganz schwer ab, das ist unglaublich.
Speaker 1: Es ist also doch nicht alles ganz so einfach, wie zu Beginn gedacht. Das Skigebiet wieder aufmachen? Diesen Wunsch nehme ich mit rauf auf den Berg. Um noch mal mit Thomas Mühthaler zu sprechen.
Speaker 3: Ausschließen soll man im Leben nichts. Aber zum momentanen Zeitpunkt sehe ich das nicht. Da müsste man alles andere wieder aufgeben. Da müsste man die Rodler wieder verbannen, die Schneeschuhgeher. Weil auf einer Alpinskipiste kann man das alles nicht.
Speaker 1: Aus wirtschaftlicher Sicht kann ich die Entscheidung, das Skigebiet am Jänner zu schließen, verstehen. Aber es gibt nicht nur Gewinner. Und für viele Menschen in der Region ist das Skifahren eben auch ein Stück weit Heimat. Gewesen, gewohnt.
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